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Zehn Jahre Pflegezentrum der Diakonie in Rotenburg: Bürgermeister Christian Grunwald lobt die engagierte Tätigkeit der Pflegekräfte und dankt Mitbegründerin Ursula Dangschat.© Apel

Rotenburg. Das Pflegezentrum der Diakonie in Rotenburg feierte sein zehnjähriges Jubiläum. Kann man „Kindergeburtstag“ feiern und auf ein Achteljahrtausend Tradition zurückblicken? Das vor zehn Jahren gegründete Rotenburger Pflegezentrum der Diakonie macht es vor.

Die durch die Stadt eilende, legendäre Gemeindeschwester Elfriede und deren seit 1889 wirkende Vorgängerinnen vor Augen, haben die Gründermütter und -väter um Schwester Ursula Dangschat und Dekanin Gisela Strohriegl die Pastorin und Autorin Cornelia Coenen-Marx in die Jakobikirche eingeladen. Sie soll der „Seele des Sozialen“ nachspüren.

Die pensionierte Oberkirchenrätin bezieht sich in ihrem Festvortrag gern auf die Rotenburger Ehrenbürgerin und ordnet der bis 1990 „ohne Stellenbeschreibung“ tätig gewesenen Diakonisse die Prädikate „Gute Seele - Eine, die immer Rat weiß - Kitt im sozialen Netz der Kirchengemeinde“ zu. Sie sei vollständig mit ihrer Aufgabe verbunden gewesen, habe in jedem hilfsbedürftigen Menschen den ihr begegnenden Gott gesehen und in ihrer Tätigkeit den Sinn ihres Lebens.

Mit großen Schritten geht’s voran: In zentraler Lage von Heinebach hat die Vellmarer Grubau Massivhaus in nur 175 Tagen den Rohbau für die vom Remsfelder Projektentwickler Heinrich Bambey konzipierte neue Senioren-Wohnanlage hochgezogen. Fast alle 15 Eigentumswohnungen sind bereits verkauft, mit der Vermietung wird im Oktober begonnen. Fotos: Apel

Heinebach. Strahlend blauer Himmel, zufriedene Protagonisten, gut gelaunte Wohnungseigentümer, zahlreiche Mietinteressenten, kurze Ansprachen und ein köstliches Buffet – das waren die Eckpunkte beim Richtfest der Senioren-Wohnanlage „Wohnkonzept 55plus“, die in Heinebach entsteht.

Projektentwickler Heinrich Bambey aus Remsfeld und Reinhold Bauch, Geschäftsführer des Bauträgers Grubau Massivhaus aus Vellmar, hatten eingeladen. Sie sind zufrieden, dass der Rohbau des Gebäudekomplexes in nur 175 Tagen solide und ohne Unfall aus dem Boden gestampft worden ist.

Ansprechpartner der Schüler in der Berufswahlphase: Ümit Tetik, Marina Fedotova, Jonas Schade, Christiane Frank und Hartmut Schmidt, von links. Eingeklingt: Ursula Dangschat. Foto: Schankweiler-Ziemrmann

Hersfeld-Rotenburg. Die Arbeit mit alten Menschen möchte Lena Gaschütz (16) kennenlernen. Auch Sophie Krug (15) möchte wie Lena einen ersten Einblick in das Berufsfeld der Altenpflegerin bekommen. Dazu eignet sich das entsprechende neue BOZ-Modul hervorragend.

Etwa 30 solcher halbtägigen Bausteine haben die fünf Jobcoaches im Kreis Hersfeld-Rotenburg in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel entwickelt. Hier können sich die Schüler vor dem Übergang in den Beruf ausprobieren und bekommen sofort ein Feedback.

Lena und Sophie arbeiten dabei nach einem festen Plan. Sie begrüßen die Pflegebedürftigen, erkundigen sich nach dem Befinden, messen Blutdruck. Mit dabei sind in ihrem Fall Ursula Dangschat, Geschäftsführerin des Pflegezentrums der Diakonie am Rotenburger Kreiskrankenhaus, zwei Studentinnen der Uni Kassel und der Jobcoach der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg, Hartmut Schmidt. Die Schülerinnen füllen anschließend einen Selbsteinschätzungsbogen aus. Da wird zum Beispiel gefragt, ob sie die Arbeitsschritte der Aufgaben verstanden haben und welche Beobachtungen sie während ihrer Tätigkeit gemacht haben.